Guter Anfang
Für die Anreise habe ich mich wieder für „Gemütlich“ entschieden. Es ging also mit der Zugfahrt zum Frankfurter Flughafen los, wo ich sogleich ins Hotel ging. Ich machte mich frisch, aß eine Kleinigkeit vom Asia Restaurant, schaute fern und ging zeitig ins Bett.


Der Flug startet früh am Morgen. Ich gehe in die Business Lounge, frühstücke und warte dort sehr bequem auf meinen Abflug. Der Flug nach Helsinki war ruhig und diesmal über weite Strecken mit guter Sicht.
Wieder mit dem Zug nach Varkaus, wo ich am Abend von Heidi und Wolfgang abgeholt werde. Ich packe aus und richte mich ein und werfe einen ersten Blick auf den See.
Heidi und Wolfgang hatten für mich für das erste Frühstück eingekauft und überließen mir am nächsten Tag ihr Auto, damit ich nicht mit dem Boot zum Einkaufen fahren muss. So war dann der erste Einkauf zwar trotzdem aufwändig, aber nicht unnötig mühsam. So hatte ich den ersten Tag hinter mich gebracht, am Abend das erste mal etwas „Richtiges“ gegessen und ging dann auch zu mir angenehmer Zeit schlafen. Ich war angekommen!




Ich lies es in aller Gemütlichkeit angehen und fand so dann auch endlich die Zeit meine ersten Bilder mit meiner neuen Lumix zu machen. Daneben erledigte ich erste Arbeiten die ich mir vorgenommen habe und saune um mich zu entspannen.
Ich habe dann mit meinem Fenster angefangen. Ich baute es aus, entfernte die beschädigte Scheibe, habe es abgeschliffen und neu gestrichen. Dann wurde es wärmer, windstill und die Schnaken aufdringlich. So erledigte ich nur noch wenig. Zum Beispiel arbeitete ich ganz wenig am neuen Strandweg. Ansonsten war ich mehr mit lesen, saunen und baden beschäftigt und saß auch manche Stunde bei Heidi und Wolfgang.
Ich hole zweimal Brennholz von Matthias Insel, schneide es klein, spalte es und räume es ins Holzlager. Da ist noch manches zu tun, aber es macht sich schon jetzt erfreulich in unserem Holzlager bemerkbar. Und ich habe an einer Wand der Hütte vom Anstrich alle lose Farbe entfernt und machte schon einen ersten Anstrich.


Ich hatte an einer stark verwitterten Wand den losen Anstrich entfernt und neu gestrichen. Das kann sich sehen lassen.
Nachdem ich an einem Regentag noch einmal intensiv am neuen Strandweg gearbeitet hatte, bot sich mir an einem schönen Abend ein so wunderbarer Blick, dass ich davon einige Eindrücke zeigen will.






Nachdem ich mich nun mit meinem Fenster, der Hauswand und dem Ausbau des neuen Strandweges beschäftigt hatte, verlangte es mir nun nach etwas weniger grobschlächtiger Beschäftigung. Und so lief ich dem neuen Strandweg entlang und fotografierte einige Pflanzen.






Mit Matthias geht es an einem Abend zusammen mit Heidi auf dem Boot zum Sonnenuntergang hinaus auf den See. Sonnenuntergänge können vom See aus besonders spektakulär wirken.


Neben den üblichen Dingen habe ich mit dem Freischneider vor dem Haus etwas Grünzeug beschnitten, damit die Hütte nicht im Grün verschwindet. Und ich habe mich noch einer zweiten Wand zugewandt, alte Farbe abgekratzt und neue Farbe aufgetragen. Langsam wird das Haus wieder schön. Und so vergeht die Zeit und allmählich kreisen die Gedanken um meine Abreise. Beim einkaufen muss nun wieder mehr geplant werden um nach Möglichkeit den Kühlschrank zur Abreise leer zu haben.
Je näher meine Abreise kommt, umso träger werde ich noch irgend etwas anzufangen. Zwischendurch hat das Wetter den Aufenthalt im Freien verhindert und als es wieder besser wird, wird gegrillt und draußen gegessen. Und an so einem Grill Tag zeigt sich ein schöner Sonnenuntergang.

Die Ankunft von Rosi und Helmut steht kurz bevor. So räume ich in der Küche meine Sachen zusammen, denn für die letzten Tage brauche ich auch nicht mehr viel. Und den bisher vollständig in Beschlag genommenen Kühlschrank räume ich auch um. Und so habe ich mich auch schon mit Packen beschäftigt. Regentage hatten meine Aufmerksamkeit darauf gesteigert.
Der Herbst beginnt sich immer deutlicher zu zeigen. Das Schilf färbt sich gelb, die ersten Blätter fallen, Pilze und Beeren wachsen und der Wind wird immer alltäglicher und die Wolken fliegen immer flacher und zahlreicher über den See.



Einen Tag vor meiner Abreise ist das Boot von Rafael gesunken. Ich helfe bei der Bergung. Da wir am Nachmittag zum grillen eingeladen sind helfen dann später alle zusammen das Boot umzudrehen. Auf dem Steg hatte ich das Leck gefunden. Nun kann es repariert werden. Und natürlich wurde gegrillt und wir haben gut gegessen und es gab auch manches zu trinken.


Die Heimreise am nächsten Morgen bei sehr warmen Wetter. Ich schlafe noch am Flughafen und am Tag darauf geht es sehr früh los. In Deutschland angekommen ereilt mich zuerst die Nachricht dass mein Zug ausfällt. Ich habe aber Glück und komme so sogar noch früher zu Hause an.
Und wieder heißt es, nach Finnland ist vor Finnland!